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Fachmittelschule |





Geschichtlicher Überblick: Die wichtigsten Entwicklungsabschnitte der FMSF
1972
Durch Beschluss vom 21. März 1972 gibt der Staatsrat die Gründung der KVPB
(Kantonale Vorbereitungsschule für paramedizinische Berufe) als Antwort auf
einen „grossen Mangel an paramedizinischem Personal“.
Die Studiendauer ist auf 2 Jahre festgesetzt. Die Schule, die von Frau Françoise
Thorimbert geleitet wird, befindet sich im alten Gebäude der
Mädchensekundarschule der Stadt Freiburg in Jolimont.
1973
Die Schule wird in das Gebäude des alten Kantonsspitals an der Avenue du
Moléson verlegt.
1986
Eine deutsche Abteilung wird errichtet. Durch den Staatsratsbeschluss vom
28. Oktober 1986 erfährt die KVPB auf den 1. Januar 1987 folgende Änderungen:
- Ausdehnung der Ausbildung auf sozialerzieherische Berufe;
- Ausbildungsdauer ab 1. September 1988 von 2 auf 3 Jahren erhöht und mit einem
Mittelschuldiplom-Abschluss;
- neue Benennung: KDMS – Kantonale Diplommittelschule.
1987
Herr Jean-François Comment wird ab 01. November 1987 zum Direktor ernannt.
1988
Eingeführt werden das 3. Studienjahr und drei unterschiedliche pädagogische
Richtungen: paramedizinische Richtung – medizinisch-technische Richtung –
sozialerzieherische Richtung.
1989
Das Reglement für die Schüler der KDMS und das Reglement zur Erlangung des
Mittelschuldiploms werden durch die zwei Staatsratsbeschlüsse vom 17. Januar
1989 bestimmt. Zum ersten Mal wird das Mittelschuldiplom nach 3jähriger
Studiendauer an Schüler ausgehändigt.
Der neue Lehrplan der KDMS wird im März 1989 von Erziehungsdepartement
anerkannt.
In den Schulgärten wird ein Pavillon mit 4 zusätzlichen Klassenzimmern
eingerichtet.
1990
Durch Beschluss vom 7. Februar 1990 anerkennt die Schweizerische
Erziehungs-Direktorenkonferenz (EDK) das nach der 3. Stufe von der KDMS
ausgehändigte Diplom.
1991
Aufgrund des Staatsratsbeschlusses vom 18. Februar 1991 wird zwischen der
Erziehungsdirektion und der Freiburgischen Zahnärztegesellschaft (SFMD) ein
Abkommen unterzeichnet, welches die Ausbildung von Zahnarztgehilfinnen (heute
Zahnmedizinische Assistentinnen) unter der Verantwortung der SFMD in den Räumen
der KDMS vorsieht.
1992
Die KDMS feiert ihr 20jähriges Bestehen. In den Gärten der KDMS installiert
man 2 Pavillons mit 16 Schulklassen, die momentan von der
Krankenschwesternschule gebraucht werden, und die später unserer Schule zur
Verfügung gestellt werden sollen, damit die Renovation des alten Gebäudes
durchgeführt werden kann.
1994
In Bulle werden 2 DMS-Klassen der 1. Stufe, die der Direktion des Collège du
Sud unterstellt sind, eröffnet. Die KDMS in Freiburg, deren Schülerbestand
anwächst, belegt die Pavillonräume, die von der Krankenpflegeschule abgegeben
werden.
In Freiburg, 448 Schüler (378 Französisch- und 74 Deutschsprachige), in 22
Klassen aufgeteilt.
1996
Der Staatsratsbeschluss vom 16. September 1996 ändert das Reglement zur
Erlangung des Mittelschuldiploms.
1998
Am 29. November 1998 akzeptieren 76% der Freiburger Bevölkerung den Kredit
von 35 Mio für die Renovation und Vergrösserung der KDMS.
2001
Für den Schulbeginn können die Schüler die Pavillons verlassen und ins
Gebäude B einziehen.
Seit Herbst 2001 bietet die KDMS auf Mandat des Staatsrates Ergänzungskurse, die
den Zugang zu der Fachhochschule für Gesundheit und Sozialarbeit der welschen
Schweiz erlaubt (HES-S2).
2004
Am Ende der Osterferien können die Schüler die sogenannten Spezialklassen
beziehen.
Am 25. Juni 2004 findet die Einweihung der Schulgebäude in Anwesenheit der
Kantonsbehörden statt.
2007
Die kantonalen Diplommittelschulen ändern ihren Namen und heissen zukünftig
Fachmittelschulen / Ecoles de Culture Générale bzw. FMSF / ECGF für
Freiburg und ECG Sud für das Collège du Sud in Bulle.
Die ersten Fachmittelschulausweise werden verliehen.
2010
Einführung der Fachmaturität in den Berufsfeldern Gesundheit, Soziale Arbeit und Pädagogik. Dieses vierte Jahr eröffnet den Zugang zu den entsprechenden Fachhochschulen.
Entwicklung der Schülerzahlen:



